Wir sind zurück …

August 27th, 2006

Strandkorb im Regen
… es war sehr erholsam. Sogar der Regen am Strand war irgendwie schön …

Urlaubsvertretung

August 15th, 2006

So, ich verabschiede mich für ein paar Tage an die Ostsee. Ich brauch unbedingt mal Urlaub und außerdem wollen wir noch mal raus, bevor es Ernst wird :-)

Um es nicht allzu langweilig werden zu lassen, empfehle ich folgende Lektüre: mamboli.de

peru
Peru

Nachdem Tina und Oli schon von ihrer Balireise in ihrem Blog berichtet haben, sind sie jetzt schon drei oder vier Monate auf großer Weltreise und schreiben schöne Artikel über all ihre Stationen. Die Beiden haben sich nämlich so ein Around-The-World-Ticket gekauft und wollen ein Jahr lang die Welt entdecken. In den vergangenen Monaten sind sie kreuz und quer durch Mittel- und Südamerika gereist und weilen zur Zeit in Peru und Chile.

Wer die Reise bisher noch nicht verfolgt hat, hat noch einiges Lesbares aufzuholen, und wer auf der Höhe des Geschehens ist, kann sich bald über Einträge aus Nordamerika freuen. Da geht die Reise nämlich als nächstes hin.

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Land unter

März 29th, 2006

Frauenkirche Dresden
copyright Photo by
Joshua Keeling

Kurze Wortmeldung aus Dresden, wo ich die letzten beiden Tage für ein neues Projekt verbringen durfte.

Die Elbe sieht irgendwie bedrohlich aus. Die ersten Straßen am Ufer mussten schon gesperrt werden. Um die Elbdampfer und ihre Anlegestege zu erreichen, muss man ungefähr 10 Meter schwimmen. Einheimische sagen, dass das noch lange nicht alles ist. Das richtige Hochwasser kommt wohl erst in ein, zwei Wochen.

Außer den überfluteten Elbwiesen, der Frauenkirche im Vorbeifahren und dem Zwinger auf der nächtlichen Fahrt zum Hotel, haben wir allerdings nicht viel von Dresden mitbekommen. Nur hier und da diesen herrlichen Dialekt, der einem im Ohr klingelt :-)

Aber wenn ich “Glück” habe, komm ich früher in den Genuss von noch mehr Dresden als mir lieb sein kann …

Alpinsport in Thüringen

Dezember 27th, 2005

Snowboarder
copyright Photo by Torsten Mangner

Die Sache mit dem viel zu viel Schnee hat auch was Gutes:

Da wir grad alle frei haben, sind wir heute kurz entschlossen in die Berge gefahren um einen Tag Snowboardspaß zu geniesen. Aber was heißt schon "Berge"? Im gesamten Thüringer Wald gibt es drei Alpin Pisten, zumindest nennen die sich so. Aber von "Alpin" ist da nicht viel zu sehen.

Wir waren in Oberhof. Die Piste dort ist ungefähr 900m lang, was bei langsamer Talfahrt ungefähr zwei Minuten Spaß bringt. Gefolgt von 15 Minuten Anstehen am Lift, was regelmäßig Frust aufkommen lies. Dieses befriedigende Gefühl, was man normaler Weise bei Snowboarden bekommt, wollte sich einfach nicht einstellen.

Naja, die Bedingungen waren aber recht gut und für einen Tag mal so zwischendurch war das schon ganz nett.

Auf jeden Fall hat das die Lust auf die österreichischen oder französischen Alpen um ein vielfachen gesteigert. Aber der Februar ist ja nicht mehr lange hin. 

Hundertzweiunddreißig, ohne Frühstück

Oktober 14th, 2005

Hamburger Hafen
Hamburger Hafen

Resumee Tag Eins: Hamburg ist wirklich schön, aber die Hotels sind teuer und leider oft ausgebucht. Unsere Erfahrungen vom Vortag sollten sich aber bald als nahezu lächerlich herausstellen.

Da wir es nicht geschafft haben, ein anderes Hotel aufzutreiben, sind wir gleich frühmorgens zur Rezeption um unser Zimmer zu verlängern. Das sollte laut dem Rezeptionisten mit dem wir gestern gesprochen hatten kein Problem sein. Aber wie soll es anders sein: Natürlich ist das ganze Holiday Inn über Nacht komplett ausgebucht und auch unser Zimmer sei für die nächste Nacht schon vergeben. So bat man uns dann freundlich doch umgehend auszuchecken.

Plötzlich fiel mir auch ein, warum denn die Hotels in Hamburg alle ausgebucht waren. Es war ja Länderspiel: Deutschland gegen China. In Hamburgs AOL-Arena. Das hatten wir natürlich nicht bedacht.


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Fünfundneunzig, ohne Frühstück

Oktober 13th, 2005

Rathaus Hamburg
Hamburg

Wir haben uns diese Woche mal ganz spontan für ein paar Tage nach Hamburg aufgemacht. Naja “spontan” ist wohl etwas übertrieben. Wir hatten schon länger überlegt, ob wir unsere freie Woche nicht im kühlen Norden verbringen wollten. Nur gebucht hatte wir halt vorher nichts. Was sich im Nachhinein nicht unbedingt als clever herausstellen sollte.

Also rein ins Auto und rauf auf die Autobahn. Mit nem Zettel in der Hand, um ein Hotel zu finden, dass uns empfohlen wurde. Nach fünf Stunden Fahrt haben wir das Hotel dann auch gefunden. Nur freie Zimmer gabs da nicht mehr. Hmmmm, naja Hamburg hat bestimmt viele Hotels. Also wieder rinn ins Auto und weiterkucken.

“Och kuck mal, ein Holiday Inn!” Kurz vorgefahren und an die Rezeption. Irgendwas über Neunzig Euro für ein Doppelzimmer, ohne Frühstück. Erst auf nochmalige Nachfrage wurde uns dann ein günstigeres Zimmer angeboten. Ganz hinten, im letzten Winkel des Hotels. Im Angestelltenflügel. So kam es uns zumindest vor. Für 81€ haben wir ein stinknormales Hotelzimmer gekommen, nix besonderes. Auch ohne Frühstück natürlich. Das hätte 15€ extra gekostet. Pro Person versteht sich.

Naja, wir haben das Zimmer dann erstmal für nur eine Nacht genommen. Vielleicht findet sich ja was günstigeres für die nächsten Nächte.

Wir haben uns aber von all dem nicht abschrecken lassen, und verbrachten einen wunderschönen Tag in Hamburgs Innenstadt. Das Wetter war einfach traumhaft. Und ich glaube mittlerweile auch, dass es wirklich an ihr liegen muss. Wir sind bis zum Sonnenuntergang an der Elbe langspaziert, haben uns die wunderschöne Speicherstadt angesehen und geschaut was wir morgen alles schönes machen können.

So endete der erste Tag in Hamburg doch noch versöhnlich.

Tag Zwei gibts hier.

UERB: Frauenfussball

August 30th, 2005

Beachsoccer
Da staunen sie nur …
Urlaubserlebnisrückwärtsbloggen

Eines der Highlights unserer Strandtage, war ein kleines, aber feines Beachsoccerspielchen. Quasifamilienduell, zwischen Meik und seinem Schnubbi auf der einen und meiner Fussballgöttin und mir auf der anderen Seite.

Es wurde von Anfang an mit sehr harten Bandagen gekämpft und so war es auch nicht weiter verwunderlich, dass nach dem Spiel wenigstens die Hälfte aller Mitspieler mit schweren Blessuren vom Feld getragen werden musste. Aber so ist deutscher Fussball nun mal. Wir waren schliesslich nicht in Brasilien :-)

Das Spiel gestaltete sich als ein ganz knappes Ding. Meik und ich brachten unsere Mannschaften abwechselnd in Führung und jeweils der andere glich prompt aus. Die Mädels spielten super mit, nur im Abschluß fehlten ihnen oft die nötigen Nerven. Jaja, Fussball ist schon etwas anderes als Stricken.

Um noch etwas Spannung in die Sache zu bringen, beschlossen wir, dass das Siegtor nur von einer Frau geschossen werden kann. Ab da wurde es richtig brenzlig. Die Torchance häuften sich und die Entscheidung lag förmlich in der Luft. Aber die Mädels brauchten noch eine ganze Weile, bis meine Allerliebste, traumhaft von mir in Szene gesetzt, den letzten Gegner austänzelt und grandios zum alles entscheidenden Treffer einschiebt. Ganz großer Fussball!

UERB: Sunrise, sunrise

August 23rd, 2005

Sonnenaufgang
Mutterseelenallein am Strand
Urlaubserlebnisrückwärtsbloggen

Gaaaaanz früh aufstehen. Geschätzter Sonnenaufgang gegen fünf Uhr. Also den Wecker auf vier Uhr dreißig gestellt und tatsächlich aufgewacht. Noch ist es stockdunkel, nur der Beinahevollmond sorgt für etwas Licht. Ab zum menschenleeren Strand. Der Sand und auch die Luft sind richtig kalt. Zusammengekuschelt sitzen wir im Sand, wärmen uns gegenseitig und starren auf die dunkle See. Die ersten rosa Streifen zeigen sich am Horizont.

Das dauert aber ganz schon lange, es ist schon deutlich nach fünf und nix passiert. Und wärmer wird es auch nicht. Weil es noch so verdammt früh ist, nicken wir beide schliesslich ein.

Ich schrecke hoch. Und zwar im absolut richtigen Moment. Die Sonne luckt schon hinter dem Horizont hervor. Da hätten wir doch bei nahe den ganzen Spaß verpasst. Fünf Uhr fünfzig. Wer hat eigentlich behauptet, die Sonne müsse so gegen fünf aufgehen? Immer noch gegenseitig wärmend schauen wir dem Schauspiel zu. Die Farben scheinen sich von Minute zu Minute zu verändern.

Nachdem wir also viel zu früh zum Strand gegangen sind, wurden wir dann doch noch belohnt. Es wurde schnell wärmer und die aufgehende Sonne tauchte alles in ein unglaubliches Licht.

Wir blieben noch einige Zeit am Strand, schossen ein paar Fotos und genossen die Ruhe, ehe wir wieder mit frischen Brötchen im Gepäck zurück zum Campingplatz gingen um mit den Anderen, immer noch schlafenden, zu frühstücken.

UERB: Durchaus Geländetauglich

August 23rd, 2005

Buggy
Mein Gefährt für eine Stunde
Urlaubserlebnisrückwärtsbloggen

Gleich beim Eintreffen auf unserem Campingplatz ist uns die Quad-Vermietung gleich in der Nähe aufgefallen. Sofort stand fest: das werden wir ausprobieren.

Einige Tage später haben wir uns zwei Geländebuggys und ein Quad reserviert und später am Tage war es dann so weit.

Meine bessere Hälfte auf den Beifahrersitz, Hosenträgergurte fest gezurrt und die Kiste gestartet. Was für ein Höllenlärm so eine kleine Schleuder machen kann. Aufs Gas, die Schlupfkupplung hört auf zu schlupfen und ab gehts. So ein Buggy fährt sich eigentlich wie ein Go-Kart, recht zögerliche Beschleunigung, nix zu schalten, aber dennoch recht flott: handgestoppte 65km/h. Aber erst in den Kurven macht so ein Buggy richtig Spass. Die vier einzeln aufgehängten Räder und die viel weichere Federung sorgen für ein echtes Rallygefühl. Heiße Drifts und kontrolliertes Ausbrechenlassen. Kleinere Unebenheiten werden einfach geschluckt, größere Unebenheiten werden übersprungen.

Buggy Meik und Vana
Vana etwas ängstlich

Nur eins war dumm. Die Dinger sind ganz normale, für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassene, Fahrzeuge und leider gab es keinen privaten Platz, wo man sich mit den Buggys hätte richtig austoben können. So sind wir meistens öffentliche Straßen gefahren und haben hin und wieder einen abgelegenen Parkplatz mit ein, zwei Donuts verschönert.

Achja, nur eins war lauter als der Höllenmotor: Das ängstliche Gekreische der Beifahrerin :-)

Gerade wieder daheim

August 21st, 2005

Strandkörbe
copyright Photo by Torsten Mangner

So. Wir sind gerade wieder in der Heimat aufgeschlagen (und schon wieder am Bloggen). Neuneinhalb Stunden Autobahn kosten eine Menge Nerven. Aber genau die bräuchte ich jetzt um noch fleißig Urlaubsimpressionen zu bloggen.

Also werd ich das auf die kommenden Tage verschieben. Morgen werd ich mit Bilderaufbereiten beginnen. Beim ersten Drüberschauen habe ich festgestellt, dass durch aus auch Brauchbares auf dem Speicherstick der Kamera gelandet ist.

Nach den Bildern wird sicherlich noch das ein oder andere Erlebte in Worte gepresst und hier veröffentlicht. Wird wohl so eine Art Urlaubserlebnisrückwärtsbloggen.

So, jetzt freu ich mich auf mein eigenes, schwer vermisstes Bett und den verdienten Kopfschmerztablettenschlaf.