Ugly Christmas Tree

Dezember 19th, 2006

Ugly Christmas Tree

Eigentlich wollten wir uns heute einen Weihnachtsbaum kaufen. Aus Zeit- und Lustgründen haben wir es dann doch nicht getan. Is ja auch noch lange hin. Nächster Termin zur Weihnachtsbaumbeschaffung wäre dann Freitag.

Ich hoffe nur, dass der Baum dann nicht so aussieht, wie ich mir den letzten verbliebenen Baum vorstelle. Mir ist auch klar, dass meine bessere Hälfte, genau so Einen nicht beim Baumdealer unseres Vertrauens stehen lassen könnte. Der würde ihr nämlich total leidtun, weil ihn keiner haben will.

Aber warten wir mal den Freitag ab.

Die Haustür

Oktober 14th, 2006

Klingel
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dookiek

Neues von unserem Lieblingsnachbarn:

Nach dem Postbenachrichtigungszettelchen hat der Gute seit einiger Zeit ein neues Steckenpferd. Die Haustür! Unsere Haustür ist nicht mehr die Allerneuste und von recht wackeliger Natur. Und wie es solche Türen so an sich haben, machen sie schon mal ein bisschen mehr Krach beim Zufallen.

Nun hat der liebe Nachbar sein Schlafzimmer genau über besagt Haustür und fühlt sich offenbar sehr vom Zuschlaggeräuch der Tür in seinem Schlaf gestört.

Das Ganze ist ein Schauspiel in (vorerst) drei Akten:

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We are family …

September 19th, 2006

Nia zuhause
Endlich im eigenen Bettchen

Nach vier Tage Wochenstation im Krankenhaus durfte ich heute endlich meine beiden Lieblinge nach Hause holen. Eigentlich hätte es schon gestern klappen sollen, aber das kleine Fräulein hat vom Onkel Doktor noch eine Blaulicht-Therapie verordnet bekommen.

Heute Nachmittag war sie aber damit fertig und es ging ab nach hause. Irgendwie schön, die beiden hier bei mir zu haben. Das gibt Einem so ein familiäres Gefühl. Und das ewige Ins-Krankenhaus-Gekutsche war mit der Zeit auch ganz schön nervig.

Bin ja mal gespannt, wie das mit der ersten Nacht hier zuhause wird. Morgen gibts sicherlich einen Bericht über Augenringe … Ahhh, es geht schon los. Da schreit jemand nach seinem Abendbrot an der Milchbar oder nach ner neuen Unterbodenversiegelung.

Ich muss weg …

Ein schwedisches Möbelmärchen

September 6th, 2006

IKEA Katalog
copyright Photo by
Joke Renneboog

Es war einmal in einem kleinen Dorf ein kleines fröhliches Mädchen, das von allen Leuten weit und breit wegen seiner freundlichen Art geliebt wurde. Besonders von einem stattlichen Prinzen (ihr wisst schon mit goldschimmerndem, lockigem Haar etc.), der sie auf Händen trug so oft es ihm möglich war. Das kleine Mädchen hatte eine ausgeprägte Vorliebe für schwedische Holzmöbel und besuchte so oft sie nur konnte den kleinen Krämerladen des ortsansässigen Schweden, um sich dort all die schönen Dinge anzusehen, die es dort zu kaufen gab.

Das kleine Mädchen war so oft bei dem Schweden, dass sie sogar in eine Art Geheimbund eintreten durfte, der nur für die besten und kauffreudigsten Kunden des Möbelmachers zugänglich war.

Und wie es in dieser Zeit üblich war, verschickte der geschäftstüchtige Schwede zwei Mal im Jahr ein kleines Bündel mit Produktanpreisungen an all seine Kunden im ganzen Land, damit diese immer genau wussten, was es im Krämerladen zu kaufen gibt. Das kleine Mädchen brauchte diese Reklamezettelchen eigentlich nicht, da sie sowieso jede Woche im Laden vorbeischaute und immer genau wusste, was es für schöne neue Dinge zu kaufen gibt. Trotzdem freute sie sich immer schon Wochen vorher, auf das Zettelbündel, denn so konnte sie auch zu Hause all die schönen Holzmöbel auf den Bildern bewundern.

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Kerbel

September 3rd, 2006

Schardt Icecream
Schardt Icecream

So, das ganze Wochenende offline. Weil der Übergang von “Arbeitszimmer” zu “Kinderzimmer” unbedingt auch farblich vollzogen werden musste. Passend zu den Möbeln, selbstverständlich. Und ich habe wieder einen neuen Farbnamen gelernt: Kerbel.

Nachdem die Möbel diese Woche eintrafen (natürlich fehlt ein Teil oder, besser gesagt, der Schrank wurde nur zu 2/3 geliefert) waren wir im OBI und haben Farbe und allerlei Malerutensilien gekauft. Am Samstagmorgen sollte es direkt losgehen. So war der Plan.

Ich machs kurz: Das Zimmer ist fertig gestrichen und sieht auch ganz vernünftig aus. Nach dem Weg dort hin wird in wenigen Wochen niemand mehr fragen. Auch nicht nach den DREI weiteren OBI-Besuchen, die nach und nach am Samstag noch nötig waren.

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Männer und Hausarbeit

April 19th, 2006

Wir hatten gestern erst wieder das Thema.

Frauen machen nun mal ständig irgendetwas im Haushalt. Ein bisschen sauber halten, etwas kochen, hier ein bisschen Wäsche waschen, dort die letzte Ladung zum trocknen aufhängen. Sie beklagen sich nicht, sie erwarten auch kein Lob dafür.

Wenn Männer auch nur den Geschirrspüler ausräumen sollen, wird erst mal gemurrt. Nicht dass wir es nicht tun werden, nein, wir machen es schon, aber vorher muss ein wenig drüber geschimpft werden. Und natürlich wird das auch noch etwas vor sich her geschoben. Ja doch, ich mach’s dann gleich!

Und dann wenn wir es endlich geschafft haben, wollen wir auch noch dafür gelobt werden. Es ist komisch. Das Geschirrausräumen hat keine zehn Minuten gedauert. Trotzdem will er von ihr ein “Danke” hören. Haste fein gemacht, nun kannst du wieder spielen gehen. Hopp, hopp!

Woran das liegt kann ich nicht erklären. Vielleicht wollen wir auch die Bestätigung, dass ihr es gemerkt habt, dass wir es getan haben. Und dass wir es ordentlich getan haben. Wir brauchen für jeden Scheiss unsere Bestätigung.

Aber vielleicht führt ja das Nachdenken darüber dazu, dass wir auch mal unseren Mund aufkriegen und ihr sagen, wie sehr wir all die Dinge schätzen, die sie für das gemeinsame Heim tut. Ehrlich Mädels, wir finden das prima. Nur sagen tun wirs wohl zu selten …

Meine erste Dauerausstellung

März 17th, 2006

Meik mit Strandkorbbild

Endlich wurde mein fotografisches Talent erkannt (wurde auch Zeit!) und man hat mir die Möglichkeit gegeben eines meiner Fotos in renomierter Umgebung auf Dauer auszustellen. Das macht einen schon ein bisschen stolz.

Nagut, das ist nicht ganz die Wahrheit. Vana und Meik wurden von ihren Freunden zum Einzug beschenkt. Mit einem Ein-mal-ein-Meter-Ausdruck eines Fotos, das sie sich gewünscht hatten. Nun hängt es bei ihnen in der Wohnung über der Couch.

Ich lass mich aber trotzdem nicht davon abbringen, das als meine erste Dauaerausstellung zu bezeichnen :-)

Der Leinwanddruck des Fotos ist übrigens von erstaunlich guter Qualität. Hab ich im Internet bei leinwanddruck.com bestellt. Kostet auch gar nicht mal so übermässig viel und gibt wirklich ein prima Geschenk ab.

Ursache der globalen Erwärmung

Januar 17th, 2006

Thermostat
copyright Photo by Florian Schütz


Auch wenn ich den Sommer liebe, so finde ich es eigentlich richtig schön, wenn es draussen so knackig kalt wird. Minus 20 Grad von mir aus. Genau so, wie es jetzt grad hier bei uns ist. Wozu gibts schließlich Winterklamotten?

Vor ein paar Tagen ist uns aber etwas aufgefallen: Wir haben die Befürchtung wir verschwenden seit einiger Zeit Heizungswärme im großen Stil.

Die Thermostate an unseren Heizungen lassen sich nämlich als Minimum nur auf diese Schneeflocke stellen, eine Null gibt es nicht. 5 – 4 – 3 – 2 – Mond – 1 – Schneeflocke. Schluss. Der Auskenner weiß: Schneeflocke heißt so viel wie Frostschutz, also “Eigentlich immer aus“. Nur wenn das Heizungswasser droht zu gefrieren, dann wird das Ventil ein wenig geöffnet.

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Weil ich mich gern mal so richtig aufrege … Part III

Oktober 18th, 2005

Brief
Endlich Antwort

Ich hab nach über einem Monat endlich eine Antwort auf das Schreiben an meine ehemalige Hausverwaltung bekommen. Natürlich reden sie sich raus und erklären mir aus welchen Gründen auch immer der Quadratmeterpreis so hoch liegen kann.

Auch die von mir angefragten Protokolle haben sie nicht, die seien wohl bei Techem und müssten erst angefragt werden. Na dann macht das gefälligst

Achja: Die Anrede im Brief war sehr putzig:

Sehr geehrter Herr Neumann,

In der Anschrift stand noch der richtige Name. Ich gehe mal von einem Copy&Paste-Fehler aus. Wahrscheinlich mussten sie so einen Brief an mehrere Leute schicken :-)

Von Blumenkästen und Fahrerflucht

September 24th, 2005

Car Crash
copyright Photo by David Wyman

Schepper! Was? Wie? Wo? Blick zum Wecker. 4:15. Es kam von draußen. Hat sich angehört, wie ein rießiger Blumenkasten, der von ganz oben abgestürzt ist.

Ich geh ans Fenster um nachzusehen. Dann höre ich quietschende Reifen. Ein Auto beschleunigt, fährt unsere kleine Straße hinunter und verschwindet in der Nacht.

Es war kein Blumenkasten. Der Depp ist, wahrscheinlich stockbesoffen, frontal in eines der parkenden Autos gerast. Das Auto steht, jetzt knapp zwei Meter von der Straße entfernt auf dem Fußweg. Na kurzer Überlegung, wo wir eigentlich geparkt haben, ist mir dann auch aufgefallen, dass das kaputte Auto unserem gar nicht ähnelt.

Aber dann wird ein bisschen lustig. Durchs offene Fenster hört man mehrere Stimmen. Wahrscheinlich von den Mädels die irgendwo über uns wohnen.

Mädchen1: Es war ein Unfall, kuck mal!
Mädchen2: Echt?
Mädchen1: Ja, da ist ein Auto in ein anderes gefahren. Und dann ist der einfach abgehauen.
Mädchen2: Was? Müssen wir erste Hilfe leisten?
Mädchen1: Wem?
Mädchen2: Na, den Leuten im anderen Auto.
Mädchen1: Nee, das hat doch nur geparkt, da saß keiner drin.
Mädchen2: Achso …

Naja, die halbe Nacht, war dann noch Tohuwabohu auf der Straße. Die halbe Nachbarschaft stand morgenmantelbekleidet vor der Tür und redete auf die eingetroffene Polizei ein. Da niemand einen Tobsuchtsanfall bekommen hat, gehe ich mal davon aus, das der Besitzer des verformten Fahrzeugs nicht unter ihnen war. Das muss doch klasse sein, man kommt aus seinem Haus raus und sieht des Deutschen Liebstes um ein paar Meter versetzt und völlig ramponiert. Vielen Dank auch. Das wäre kein guter Start in einen Tag.

Update: Es hat doch nicht nur ein Auto erwischt, sondern mindestems drei. Ein Totalschaden, einer mit komplett beschädigtem Heck und einer ist von vorn nach hinten aufgeschlitzt.