Watchmen endlich im Kino gesehen

März 25th, 2009

Watchmen endlich im Kino gesehen. Sehr gut umgesetzt. Das Ende kommt sogar ein bisschen besser rüber, als im Buch. 5 von 5 Sternen.

Battlestar Galactica

März 21st, 2009

BSG ist ja wohl die frakking best SciFi Series die ich jemals gesehen habe.

Das Ende der Welt

Dezember 12th, 2006

Eine unbequeme Wahrheit

Nur wenige Sekunden nachdem sie den Kinosaal verlassen hat, ging der Film los. Unser kleines Independ-Kino, der Kinoklub Erfurt, zeigte Al Gores Dokumentarfilm “Eine unbequeme Wahrheit” (“An Inconvenient Truth“).

Im Film geht es um Al Gores Präsentationen über die Globale Erwärmung. Seit er den Präsidentschaftswahlkampf gegen den guten George gewonnen hat und doch nicht Präsident wurde, reißt er durch die USA und den Rest der Welt und hält Vorträge über die Klimakrise. Der Film ist eine Collage aus den Vorträgen und tiefergreifenden Berichten die immer wieder eingeschoben werden. Nicht zuletzt sind auch immer wieder autobiografische Dinge über Herrn Gore zu sehen. Der Al ist eben auch nur Amerikaner …

Zum Thema der Globalen Erwärmung und der Klimakrise werden eine Menge Fakten, Zahlen und Diagramme gezeigt. Erschütternde Fotos von zurückweichenden Gletschern und Filme von Hurrikans zeigen die jetzt schon spürbaren Auswirkungen. Auch wenn man vorher nicht mit geschlossenen Augen durch die Welt gelaufen ist, sitzt man beinahe beklemmt in seinem Kinosessel. Auch wenn nur die Hälfte all der vorgebrachten Fakten zutreffen würden, sind wir wohl kaum noch zu retten. Wenn dann mögliche Szenarien für die nächsten zehn, zwanzig oder gar fünfzig Jahre gezeigt werden, wird jedem klar, dass es so nicht weitergehen kann.

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Kino, zu zweit, allein

Dezember 11th, 2006

Kinosaal
copyright Photo by Jung Moon

Endlich mal wieder im Kino. Zu zweit. Die Kleine wurde den ganzen Tag darauf vorbereitet, satt gefüttert, schläfrig gespielt und bei ihrer Tante geparkt. Nur das Handy wird zur Sicherheit mitgenommen, damit wir erreichbar sind, falls es irgendwas Dringendes gibt.

Und es kommt natürlich, wie es kommen musste. Die Werbung ist gerade vorbei und der Vorspann des Films beginnt. Da fängt das Telefon an zu vibrieren. Lautlos, aber in sehr verständlicher Art. Als sie abnimmt, kann ich das Geschrei der Kleinen zu Hause hören.

Wie auch immer. Dreißig Sekunden später sitze ich allein im Kino.

Drache im Castingwahn

November 20th, 2006

Mo
Mo, der Drache

Ich mag Animationsfilme, weil sie so wunderbar die Realität überzeichnen und ihr damit einen ironisch-schmunzelnden Spiegel vorhalten.

Ich mag Kurzfilme, weil sie ihre Aussage in wenigen Minuten auf den Punkt und die Leinwand bringen, ohne lange um den heißen Brei zu reden.

Kein Wunder, dass ich animierte Kurzfilme total super finde. Gestern ist mir “Making Of” vor die Füße gefallen. Herrliche kurzweilige Satire über den Castingwahn des Showbiz. Protagonist ist Mo, der Drache, der sich bei einer Casting-TV-Show bewirbt, die “Be A Movie Star” heißt.

Ankucken: Making Of

Sommermärchen im Herbst

Oktober 11th, 2006

Deutschland, ein Sommermärchen

Am Dienstag waren wir das erste Mal, seit SIE da ist, abends weg. Nias Tante durfte Babysitten und wir sind mal eben für dreieinhalb Stunden weg gewesen. Natürlich haben wir allerlei Vorbereitungen getroffen: den ganzen Tag wach halten, damit sie schön müde wird, ein schönes einschläferndes Bad kurz vorher und natürlich das Notfalltelefon mitnehmen.

Es ging auch alles gut. Die frischgebackene Tante hat sich prima geschlagen und wir hatten einen schönen Abend im Kino.

“Deutschland, ein Sommermärchen”

Prima Film. Sönke Wortmann hat die deutsche Nationalmannschaft von der Vorbereitung zur Fußball-WM bis zum Finale mit seiner Kamera begleitet und dabei unglaubliche Bilder aufgenommen. Ganz am Anfang wirkt alles so unecht, viel zu nah dran, als dass es nicht gestellt sein könnte, aber bald merkt man: alles echt. Man ist einfach hautnah dabei. Der Herr Wortmann war einfach solange mit den Spielern, Trainern und Betreuern zusammen, dass die ihn irgendwann nicht mehr beachteten.

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Lesben, Basketball und dusselige Tauben

Juni 2nd, 2006

Der Bildschirmpunkt-Mechaniker im Interview:

Am Dienstag ist eine neue Serie auf Pro7 – “The L Word” gestartet. Muss man die kucken?

Ich würde einfach mal schätzen, dass 80% der Zuschauer am Dienstag Männer waren, die auf den selten dämlichen Untertitel “Wenn Frauen Frauen lieben” reingefallen sind, und Frauen mit leicht lesbischen Neigungen erwartet haben, die mit ihrer Sexualität experimentieren und dann mit einem zufällig in die Szene platzenden Mann einen flotten Dreier auf die Matratze legen.

Nee, so ne Serie ist es nicht. Eigentlich eher ein Sex and the City in LA. Weiß noch nicht, ob das so richtig tiefgründig wird. Muss man wohl abwarten.

Dieser deutsche Basketballer in Amerika spielt irgendwie ganz gut, oder?

Oh Mann! Ich könnte den ganzen Tag nur “M! V! P!” schreien. Continue reading »

Made by Pro7

Mai 18th, 2006

Der Spiegel verreißt Aiman Abdallahs putzige Suche nach dem Heiligen Gral. Sehr amüsant zu lesen.

Ein “Spezial” des ProSieben-Magazins “Galileo” versprach gestern Abend vergrabene Schätze – und lieferte Unterirdisches.

Fragt sich am Ende, welcher mündige Fernsehkonsument das alles noch als “Wissens-Magazin” (Senderwerbung) ernst nehmen soll: einen Moderator, dessen Name mindestens so oft erwähnt wurde wie der Gral selbst und sich dreist als investigativer Journalist inszenieren ließ, dazu Wackelkamera-Perspektiven und schaurig-schöne Düsterbilder alter Gemäuer, präsentiert im reißerischen, pseudo-dokumentarischem Stil.

Galileo scheint tatsächlich auf dem Weg zu sein, vom “Sendung mit der Maus für Erwachsene” zum trashigen Pseudo-Wissensmagazin zu verkommen. Aber bitte schön, soll n sie es doch so machen. Kuck ich halt Nano auf 3Sat. Wofür zahl ich schließlich GEZ?

Kino, Kino, Kino

März 31st, 2006

Viel zu tun, ständig unterwegs. Und wenn man dann mal Freizeit hat, nutzt man diese natürlich zum Ins-Kino-Gehen und nicht dazu über Kino zu bloggen. Hier also nur kurz die drei letzten Filme.

Syriana

Syriana

Der Clooney Schorsch kämpft in Höchstform gegen das böse in der Welt, bis er merkt, dass er eigentlich auf der falschen Seite steht. Ziemlich konfus das ganze und nur schwer zu durchschauen (was beabsichtigt sein dürfte). Auf jeden Fall hat der Clooney Schorsch für seine Hauptrolle in diesem Film den Oscar als Bester Nebendarsteller bekommen (*am*kopf*kratz*).
Ein paar mehr Infos gibt’s beim Meik. Den ausführlichen Review gibt’s auf FilmStarts.de.

Clooneys andere Oscarnominierung, als Regisseur, für das schwarz-weiss Journalistendrama Good Night, and Good Luck muss ich mir demnächst auch mal ankucken. Hat ja auch ne Menge Lob eingeheimst.

Inside Man

Inside Man

Banküberfallfilme sind cool. Banküberfallfilme, bei denen einer den anderen verarscht, sind noch cooler. Und wer passt das besser rein als mein Freund Clive Owen. Im großen und ganzen ein prima Film, mit wirklich sehenswerter Besetzung und einem typisch genialen Banküberfall-Plan. Allerdings glaube ich, dass Inside Man zum Schluss eine weitere unverhoffte Wendung gutgetan hätte.

Kritik bei FilmStarts.de

Walk the Line

Walk the Line

Ich mag ja so Biografie-Filme. Vorallem die, bei denen die Schauspieler voll und ganz in ihren Rollen aufgehen. Bei Joaquin Phoenix, der sicherlich einen Oscar verdient gehabt hätte, hat man die Leidenschaft gespürt, mit der er Johnny Cash verkörperte. Und wenn man dann noch bedenkt, dass er, wie auch seine Partnerin Reese Witherspoon, alles selbst gesungen hat, ist die Leistung als umso erstaunlicher einzuschätzen.

Kritik bei FilmStarts.de

Marv und seine Freunde

Februar 16th, 2006

Sin City

Da der Pixelmechanic-hostende Server ja ne ganze Weile offline war (aus Gründen die hier genauer beschrieben sind) und man ohne so einen Blog viel mehr Zeit hat, hat mich ein samstäglicher Weg in die ortsansäßige Videothek geführt. Die Wahl fiel auf Sin City, was sich später am Tage als wahrer Glücksgriff erweisen sollte.

Auch ohne ein großer Comic-Fan zu sein, weiß man nach dem ersten Sehen, dass Sin City eine erstklassige Umsetzung einer Comic-Legende ist. Jede einzelne Einstellung, jeder aus dem Off gesprochene Gedanke lässt einen an eine gezeichnete Vorlage denken.

Erzählt werden drei relativ zusammenhangslose Kapitel aus dem Sündenpfuhl namens Basin City. Gleich drei Helden schlagen sich mit dem Abschaum der Stadt herum: Hartigan (Bruce Willis), Marv (Mickey Rourke) und Dwight (Clive Owen). Während Hartigan ein Cop ist, wie er im Comicbuche steht, hat der hühnhafte Marv eher nicht so viel für die Gesetzeshüter übrig und sorgt lieber selber für seinen Frieden. Und das auch noch auf so kaltschnäuzige Art, dass ihm ohne Frage ein BMF-Wallet in Gold verliehen werden muss. Dwight ist eher dern schnuckelige Frauentyp und hilft den Mädels auf der Straße.

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