Doppeltes Spielzimmer

September 29th, 2006

Nia+Papa
Wir suchen noch Jemanden, der uns ein ‘Plus’ bastelt …
… und dann suchen wir noch zwei ‘M’ und zwei ‘A’ für die Küchentür …

Eine Woche

September 22nd, 2006

Nias Armband
Das Armbändchen ist ziemlich genau eine Woche alt

We are family …

September 19th, 2006

Nia zuhause
Endlich im eigenen Bettchen

Nach vier Tage Wochenstation im Krankenhaus durfte ich heute endlich meine beiden Lieblinge nach Hause holen. Eigentlich hätte es schon gestern klappen sollen, aber das kleine Fräulein hat vom Onkel Doktor noch eine Blaulicht-Therapie verordnet bekommen.

Heute Nachmittag war sie aber damit fertig und es ging ab nach hause. Irgendwie schön, die beiden hier bei mir zu haben. Das gibt Einem so ein familiäres Gefühl. Und das ewige Ins-Krankenhaus-Gekutsche war mit der Zeit auch ganz schön nervig.

Bin ja mal gespannt, wie das mit der ersten Nacht hier zuhause wird. Morgen gibts sicherlich einen Bericht über Augenringe … Ahhh, es geht schon los. Da schreit jemand nach seinem Abendbrot an der Milchbar oder nach ner neuen Unterbodenversiegelung.

Ich muss weg …

Der ganze Stolz des Papas

September 17th, 2006

Nia und Papa
Alle schreien nach den ersten Bildern … hier sind sie

Der lange Weg zum Glück

September 16th, 2006

Puffbohne
Echte Erfurter Puffbohne

Die Geschichte vom frühen Vormittag ging wenig später weiter.

8:00. Nach einem kleinen Spaziergang und einem Entspannungsbad wurden die Wehen wieder stärker. Wir haben uns dann aber doch die Zeit genommen eine Kleinigkeit zu frühstücken.

8:30. Die Wehen wurden jetzt sehr viel stärker. Also wieder ab zum Auto und ruckzuck ins Krankenhaus. Jetzt wurden wir auch nicht wieder heim geschickt sondern durften uns gleich im Kreißsaal breit machen.

Im Verlauf des Tages haben wir allerlei versucht, um die Wehen für sie erträglicher zu machen. Rumlaufen, Sitzen, Liegen, Bäder, Schreien :-) Zwischenzeitlich hatte sie jegliche Lust und Kraft verloren, hat dann aber unheimlich tapfer weiter gegen die Schmerzen gekämpft. Auch ich musste hin und wieder ganz schön fest auf die Zähne beisen, den sie ging ganz und gar nicht zimperlich mit mir um :-)

To make a long story short: Um 17:51 hatte unser Leiden ein Ende und unser Glück war perfekt. Ein unglaublich ergreifender Moment. Ich konnte kaum die Schere zum Nabelschnurschneiden finden, so wässrig waren meine Augen. Nia war da. So klein, so zerbrechlich, aber sie fühlte sich in unseren Armen sofort wohl. Auch der frischgebackenen Mutter ging es schlagartig wieder besser.

Achja, für die Statistiker unter euch: 49cm und 3200g.

Mama und Papa sind auf jeden Fall ganz stolz auf ihre Leistung und überglücklich das kleine Püppchen endlich bei sich zu haben. Wir könnten ihr den ganzen Tag beim Schlafen zu kucken. Viel mehr als das hat sie nämlich in den ersten Stunden nicht gemacht …

Es geht los … oder auch nicht

September 15th, 2006

Kreißsaal
copyright Photo by LaurenD1

2:45. Ich werde recht unsanft aus dem, sowieso noch nicht allzu tiefen, Schlaf gerissen. Ich glaube es geht los. Ich stehe quasi sofort aufrecht im Bett. Licht an. Nervöses Gefrage: Was? Wie? Wo?

Die Wehen sind also da. Der Wecker muss als Abstandsmesser herhalten. Sechs Minuten. Fünfeinhalb Minuten. Hmmm, das ist aber schon ganz schön regelmäßig. Schnell wird der nächstbeste Schwangerschaftsratgeber rausgesucht und das passende Kapitel überfolgen. Oh mein Gott, wir müssten schon längst im Krankenhaus sein.

Ich bin mindestens genauso aufgeregt wie sie. Was natürlich schamlos gelogen ist—Ich bin ein nervliches Wrack. Eins, zwei, fix sind die wichtigsten Sachen zusammen gesammelt und wir sind aufm Weg ins Krankenhaus.

5:15. Wir sind wieder zu Hause. Wir sollen im Verlaufe des Vormittags nochmal vorbeikommen. Regelmässige Wehen sind zwar schön und gut, aber die einzelnen Schübe müssen wohl noch etwas länger andauern. Dreißig Sekunden sind offenbar noch nix. Der Muttermund ist aber immerhin schon 1cm geöffnet.

Also wahrscheinlich gehts heute noch los, aber noch nicht gleich. Wir machen jetzt erstmal einen kleinen Spaziergang und dann kriegt sie ein Entspannungsbad.

Updates gibt es natürlich so schnell wie möglich …

Old Friends, The Truth They Tell

September 12th, 2006

Gestern war ich mal wieder (das erste Mal seit einem halben Jahr) in den Büros meiner alten Firma. Hab allen mal “Hallo” gesagt und kräftig Hände geschüttelt.

Es ist kaum zu glauben, aber die Leute kennen Einen noch. Es war richtig schön hier und da mal fünf Minuten zu quatschen. Natürlich haben sich alle nach meinem Nachwuchs erkundigt (dauert noch 1,5 Wochen) und nach dem wirtschaftlichen Erfolg gefragt (hält hoffentlich noch länger als 1,5 Wochen). Ein, zwei neue Gesichter gabs, aber sonst war alles wie bisher. Fast konnte man glauben, ich wäre erst wenige Wochen weg.

Auch die Stimmung ist immer noch die gleiche. Wenn nicht sogar noch etwas schlimmer. Ich glaube fast, ich habe den Absprung zur rechten Zeit geschafft. Ok, Unmut übers Management gibt es überall, aber dort scheinen Einige nichts gelernt zu haben. Vereinzelt gestreute Motivationsversuche verliefen anscheinend kläglich im Sand. Schade, eigentlich.

Eine ganz persönliche Sache ist mir dann noch aufgefallen. Ich wurde mindestens drei Mal auf eine leichte Zunahme meiner Körperfülle um die Hüftgegend angesprochen. Nicht nur dass das eine unerhörte Unverschämtheit und unglaubliche Takttlosigkeit ist, es scheint offenbar auch noch die Wahrheit zu sein. Ich meine nach einem halben Jahr fällt sowas schon sehr leicht auf :-(

Schluss mit Fiesta … Teil II

September 10th, 2006

Ford Fiesta
Die Räder rollen wieder, aber …

Die Tage ihres alten Fiestas sind gezählt. Das stand schon länger fest. Dass wir ihn etwas eher hätten verkaufen sollen, wird nun immer deutlicher. Nach den angerosteten Hinterradbremsen, die mein unglaublich handwerklich begabter Schwager mit gezielten Hammerschlägen wieder lösen konnte, kommt nun das nächste Problem.

Um wiederholtem Festrosten vorzubeugen, wollten wir bis zum Verkauf das Auto mindestens einmal täglich bewegen. Also haben wir für den Wocheneinkauf am Samstagmorgen den kleinen Rostigen genommen. Leergut und Einkaufskiste in den Kofferraum und losgehts. So weit der Plan.

Pahhh! Nur klägliche Laute waren vom Anlasser beim Starten zu vernehmen. Vom Anspringen war der Motor meilenweit entfernt. Das Radio blinkte auf: man solle doch mal den Code eingeben. Die Sachlage war selbst für mich als Autolaien klar: Die Batterie is hin. Mann! Die zwei Wochen hätte sie doch noch durch halten können. Und wieso steigt die eigentlich mitten im Sommer aus?

Jetzt borg ich mir so ein Batterieladegerät und versuch wieder Saft für wenigstens einmal Anlassen draufzukriegen. Der Käufer muss ja nur sehen, dass die Kiste noch anspringt und gut is. Ob der durch den nächsten Winter kommt, ist mir ja ehrlich gesagt wurscht.

Naja, schau mer mal …

BTW: Will jemand nen gebrauchten Fiesta kaufen? Top gepflegt und noch prima in Schuss!

Ein schwedisches Möbelmärchen

September 6th, 2006

IKEA Katalog
copyright Photo by
Joke Renneboog

Es war einmal in einem kleinen Dorf ein kleines fröhliches Mädchen, das von allen Leuten weit und breit wegen seiner freundlichen Art geliebt wurde. Besonders von einem stattlichen Prinzen (ihr wisst schon mit goldschimmerndem, lockigem Haar etc.), der sie auf Händen trug so oft es ihm möglich war. Das kleine Mädchen hatte eine ausgeprägte Vorliebe für schwedische Holzmöbel und besuchte so oft sie nur konnte den kleinen Krämerladen des ortsansässigen Schweden, um sich dort all die schönen Dinge anzusehen, die es dort zu kaufen gab.

Das kleine Mädchen war so oft bei dem Schweden, dass sie sogar in eine Art Geheimbund eintreten durfte, der nur für die besten und kauffreudigsten Kunden des Möbelmachers zugänglich war.

Und wie es in dieser Zeit üblich war, verschickte der geschäftstüchtige Schwede zwei Mal im Jahr ein kleines Bündel mit Produktanpreisungen an all seine Kunden im ganzen Land, damit diese immer genau wussten, was es im Krämerladen zu kaufen gibt. Das kleine Mädchen brauchte diese Reklamezettelchen eigentlich nicht, da sie sowieso jede Woche im Laden vorbeischaute und immer genau wusste, was es für schöne neue Dinge zu kaufen gibt. Trotzdem freute sie sich immer schon Wochen vorher, auf das Zettelbündel, denn so konnte sie auch zu Hause all die schönen Holzmöbel auf den Bildern bewundern.

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