Schluss mit Fiesta …

August 29th, 2006

Ford Fiesta
Sieht eigentlich noch
wie ausm Katalog aus

Seit wir das neue Auto haben, das sich einfach wunderbar fährt, bleibt ihr Kleiner meist einsam in unserer Straße stehen. Es war vorher schon klar, dass wir ihn sobald der Neue da ist verkaufen wollen, bevor er komplett auseinander fällt bzw. völlig einrostet.

Wir haben uns offenbar zu viel Zeit gelassen. Als sie letztens (aus Nostalgie, oder was weiß ich) mit ihrem Kleinen ne Runde fahren wollte, kam sie keinen Meter vom Fleck. Irgendwas ging nicht so richtig, meinte sie hinter her.

Heute hab ich’s mal versucht und sie von draußen kucken lassen. Das rechte Hinterrad dreht sich nicht mehr und wird nur noch über des Asphalt geschleift. Ich hab es dann mit Gewalt versucht und bin ein paar mal kräftig angefahren, habe abrupt gebremst und bin sogar kräftig über den Bordstein geholpert.

Es half alles nichts.

Hat jemand ne Idee, was man mit so einem festgebackenen Hinterrad machen kann, damit es sich wieder dreht? Auf Abschleppen und Autowerkstatt hab ich nicht so richtig Lust. Das kostet bestimmt 1278€. Und die alte Kiste reparieren, nur um sie dann für 1288€ zu verkaufen? Also ich weiß nicht.

Bin für jeden Tipp dankbar.

Wir sind zurück …

August 27th, 2006

Strandkorb im Regen
… es war sehr erholsam. Sogar der Regen am Strand war irgendwie schön …

Urlaubsvertretung

August 15th, 2006

So, ich verabschiede mich für ein paar Tage an die Ostsee. Ich brauch unbedingt mal Urlaub und außerdem wollen wir noch mal raus, bevor es Ernst wird :-)

Um es nicht allzu langweilig werden zu lassen, empfehle ich folgende Lektüre: mamboli.de

peru
Peru

Nachdem Tina und Oli schon von ihrer Balireise in ihrem Blog berichtet haben, sind sie jetzt schon drei oder vier Monate auf großer Weltreise und schreiben schöne Artikel über all ihre Stationen. Die Beiden haben sich nämlich so ein Around-The-World-Ticket gekauft und wollen ein Jahr lang die Welt entdecken. In den vergangenen Monaten sind sie kreuz und quer durch Mittel- und Südamerika gereist und weilen zur Zeit in Peru und Chile.

Wer die Reise bisher noch nicht verfolgt hat, hat noch einiges Lesbares aufzuholen, und wer auf der Höhe des Geschehens ist, kann sich bald über Einträge aus Nordamerika freuen. Da geht die Reise nämlich als nächstes hin.

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Einparken und Telefonieren

August 13th, 2006

Frau am Steuer
copyright Photo by Andrew Ferguson

Frauen behaupten ja gerne, dass sie genauso gut Auto fahren können, wie wir Männer. Die Hälfte der Weltbevölkerung weiß, dass nicht so richtig viel dran sein kann. Die andere Hälfte schreit dann gerne empört auf, dass viele Frauen sehr wohl vernünftig Auto fahren können und nur einige wenige schlechte Beispiele im deutschen Straßenverkehr unterwegs sind und ihren Ruf versauen.

Wie auch immer. Entweder war es eines dieser schlechten Beispiele oder doch eine representative Situation für “Frau am Steuer”:

Es geschah auf einem ziemlich engen Parkplatz. Man musste schon ein bisschen rangieren und ordentlich aufpassen, dass man nirgends aneckt. Ich schlängel mich also durch die Gassen des engen Parkplatzes und plötzlich steht ein Combi quer im Weg und versucht rückwärts in eine Parklück zu rangieren. Vor, zurück, vor, korrigieren, nochmal zurück. So richtig wollte es nicht vorwärts gehen.

Beim genaueren Hinsehen erkenne ich auf einmal, dass die Fahrerin nebenbei noch telefonierte. Und nicht etwa mit ner Freisprechanlage. Nein, mit einer Hand am linken Ohr. Ich glaubte ich seh nicht richtig.

Nun ist ja bekannt, dass Frauen glauben, mehrere verschiedene Dinge gleichzeitig tun zu können. Aber einhändig (wohl gemerkt mit der rechten Hand!) rückwärts Einparken und gleichzeitig Telefonieren? Ja, Frauen können sowas. Nicht schnell, nicht gut, aber sie können es. Nach einigen weiteren Rangierfahrten war sie in ihrer Parklücke und das Telefongespräch konnte beendet werden.

Nur von der Couch

August 12th, 2006

Jens Voigt
copyright Photo by
Spot Gershon

Die letzten Jahre war ich immer dabei. An der Straße. Jubelnd. Oder schimpfend. Erfurts großes Straßenradrennen, die Hainleite. Heute war es wieder so weit. Nur ohne mich.

Dieses Jahr hat es leider nicht geklappt. Obwohl der Jens dabei war. Und obwohl der Jens zur Zeit in so bestechender Form ist. Gestern habe ich (wahrscheinlich) ihn noch bei einer Trainingsfahrt gesehen und gedacht: Wäre echt schön, wenn ich ihm morgen zujubeln und ein, zwei Bilder von ihm machen könnte.

Heute morgen dann, hatte ich schon so ein komisches Gefühl. Der wird doch nicht gerade diesmal, wenn ich nicht dabei bin, hier eine Show abziehen. Er wird doch nicht! Oder wird er doch?

Ja, er wird! Nach prima Leistungen und einem Etappensieg bei der Tour de France und einem fabulösen Gesamtsieg, incl. dreier Etappensiege, bei der Deutschlandtour, hat der Jens mal eben alle anderen Stars im Peleton düpiert und rollte mit einem riesigen Vorsprung und einem breiten Grinsen als Erster über den Zielstrich. Sein 50. Rennerfolg ganz neben bei.

Und ich? Ich sitze bei der Schwiegermutter auf der Couch und muss mit ein paar Minuten Live-Übertragung im MDR vorliebnehmen.

Naja, man kann nicht immer gewinnen. Ähmmm, naja, der Jens offenbar schon :-)

Von Perlen und Rubinen

August 11th, 2006

Ruby

Dass Perl so ziemlich die beste Programmiersprache der Welt ist, steht wohl außer Frage und sollte jedem bekannt sein.

Nirgends kann man schöneren, kürzeren, kryptischeren und vor allem cooleren Code komponieren, als mit der Mutter aller Programmiersprachen. Gern werden die Perl-Programmierer von Java-Enthusiasten und DotNet-Verehrern belächelt, doch jeder weiß, das Alles ist nur Neid und vor allem der Wunsch selber diese elegante Sprache zu können. Meine Freunde aus der zweitbesten Firma der Welt werden mir hier sicherlich hundertprozentig zustimmen.

Und der schöne Auspruch “Code is Poetry!” trifft wohl nur auf Perl so richtig zu.

Doch es tut sich was auf dem Olymp der coolsten Programmiersprache. Perl bekommt Konkurrenz und zwar ordentlich! Nachdem man bei Perl schon seit Jahren auf die heißersehnte Version 6 wartet, scheint in einer anderen Sprache die Idee von Perl weiterzuleben: Ruby.

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Immer noch am Markt

August 8th, 2006

Papierstapel
copyright Photo by Darren Hester

So, das erste halbe Jahr ist rum und mein kleines Business läuft erstaunlicherweise immer noch. Aus dem Experiment “Selbstständigkeit” ist mittlerweile tagtägliche Realität geworden.

Wenn man ein bisschen Bilanz ziehen will, würde wohl folgendes unterm Strich stehen:

Da ich bisher nur für einem einzigen Kunden gearbeitet habe, fühlt sich die Sache nicht viel anders an, als bei nem Angestelltenjob. Man tut Tag für Tag seine Pflicht, steckt eine ganze Menge Enthusiasmus in die Sache und letztendlich herrscht das Chaos. Die Projekte sind hier zwar auch nicht anders, aber ich glaube die Projektorganisation wird umso chaotischer, je größer die Firma ist. Und mein derzeitiger Auftraggeber heißt nicht umsonst “Gelber Riese”. Aber je chaotischer hier als abgeht, desto mehr Arbeit haben die für externe Mitarbeiter wie mich.

Motivation bringt diese Selbstständigkeitssache auch. Nicht dass ich jeden Morgen aus dem Bett hüpfe, als ob ich Gummebärensaft geschluckt hätte, und mich auf die Arbeit freue, wie ein kleines Kind auf Weihnachten, aber hin und wieder hilft ein Gedanke an das “in die eigene Tasche arbeiten” den Tag zu überstehen. Manchmal sitzt man irgendwo, träumt so vor sich hin und grinst plötzlich ein wenig und findet den Gedanken, selbstständig zu sein, doch irgend wie ganz befriedigend.

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Tschechenporsche

August 2nd, 2006

Skoda
Das lange Warten hat endlich ein Ende …