Viel zu tun, wenig Zeit
Ich bin in letzter Zeit nicht allzu oft zum Bloggen gekommen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich jetzt als Selbständiger zwar mehr Zeit vorm Computer sitze als früher, aber viel weniger Zeit habe, mich um solche Dinge wie mein Weblog zu kümmern. Aber ich versuch natürlich immer mal wieder ein paar Minuten zu finden, um ein, zwei Sätze zu posten.
Der letzte Monat brachte viel Neues. Einen Monat als werdender Vater und einen Monat als eigener Brötchengeber. Beides hat schöne Seiten, beides ist aber auch nicht nur Zuckerschlecken.
Bei der Schwangerschaftssache kommt erstmal viel Freude auf. Jedes neue Ultraschallbild, das den Nachwuchs immer deutlicher zeigt, wird genauestens betrachtet. Man freut sich miteinander über das, was da kommt und plant gemeinsam allerlei Dinge für die Zukunft. Aber man macht sich auch unglaublich viel Sorgen um die kleinsten Dinge. So bald die Gute mal ein Zwicken hat, fragt man sich gleich, was das zu bedeuten hat und ob das gut oder schlecht ist. Und selbst ich habe reichlich Bammel vor jedem ihrer Frauenarzttermine, ob denn was festgestellt wird oder ob wirklich alles in Ordnung ist.
Filed under 1 + 1 = 3, Men at work, My 2 Cents | Kommentare sind deaktiviertGoing All In
Sieben Spieler, ein Tisch, ein Päckchen Karten und einen Haufen Jetons. Mehr braucht es nicht, um einen spaßigen Abend zu verbingen.
Es wurde gezockt und geblufft was das Zeug hielt. Tausende von Dollar wechselten in regelmäßigen Intervallen den Besitzer. Verzweifelt wurde mitunter das gesamte Hab und Gut auf ein einziges Blatt gesetzt, um noch einmal dem drohenden Ausscheiden für ein paar weitere Runden zu entrinnen.
Und wie konnte man es anders erwarten, das vermeintlich schwache Geschlecht hat die anwesenden Männer in Grund und Boden gespielt. Mit aufgesetzter Unwissenheit und gespielter Tollpatschigkeit haben sie mit einer einfachen Dame auf der Hand selbst Drillinge aus dem Spiel geblufft. An Hinterhältigkeit kaum zu überbieten, wie ich finde!
Anfänglich haben wir recht zurückhaltend gespielt. Mit Limit und kleinen Einsätzen, aber mit fortschreitender Stunde wurden die Mindesteinsätze mehrfach verdoppelt und jeglich Limits fallen gelassen. Und ich muss sagen, ohne Limit macht es einfach noch mehr Spaß. Da kommt viel mehr Strategie und vor allem viel mehr Psychologie ins Spiel.
Auf jeden Fall freu ich mich schon auf den nächsten Abend. Allerdings werde ich mir schwer überlegen müssen, die eine oder andere Dame wieder einzuladen :-)
Filed under Das schönere Geschlecht, Feuchtfröhliches, Spiel mit mir | Kommentare sind deaktiviertTexas Hold’em
Marv und seine Freunde
Da der Pixelmechanic-hostende Server ja ne ganze Weile offline war (aus Gründen die hier genauer beschrieben sind) und man ohne so einen Blog viel mehr Zeit hat, hat mich ein samstäglicher Weg in die ortsansäßige Videothek geführt. Die Wahl fiel auf Sin City, was sich später am Tage als wahrer Glücksgriff erweisen sollte.
Auch ohne ein großer Comic-Fan zu sein, weiß man nach dem ersten Sehen, dass Sin City eine erstklassige Umsetzung einer Comic-Legende ist. Jede einzelne Einstellung, jeder aus dem Off gesprochene Gedanke lässt einen an eine gezeichnete Vorlage denken.
Erzählt werden drei relativ zusammenhangslose Kapitel aus dem Sündenpfuhl namens Basin City. Gleich drei Helden schlagen sich mit dem Abschaum der Stadt herum: Hartigan (Bruce Willis), Marv (Mickey Rourke) und Dwight (Clive Owen). Während Hartigan ein Cop ist, wie er im Comicbuche steht, hat der hühnhafte Marv eher nicht so viel für die Gesetzeshüter übrig und sorgt lieber selber für seinen Frieden. Und das auch noch auf so kaltschnäuzige Art, dass ihm ohne Frage ein BMF-Wallet in Gold verliehen werden muss. Dwight ist eher dern schnuckelige Frauentyp und hilft den Mädels auf der Straße.
Filed under Flimmerkasten | Comments (2)Außergewöhnliche Foto-Location!
Manchmal kommt’s ganz dicke
Kennt ihr dieses Gefühl? Alles scheint einfach perfekt zu laufen. Es funktioniert einfach alles so wie man es sich immer gewünscht hat. Man sitzt irgendwo in stillen Momenten, starrt mehr oder weniger vor sich hin und beginnt nachzudenken. Nachzudenken über all das was man hat bzw. bekommen wird, wie gut es einem grad geht und wie glücklich man mit all dem um sich herum ist. Und dann erwischt man sich dabei, wie man wie aus dem Nichts ein ziemlich breites Grinsen im Gesicht hat.Schöne Momente sind das. Man lässt sich auch von nichts aus der Ruhe bringen. Man läuft einfach mit einer scheiß Freundlichkeit durch die Welt, dass es beinahe aufgesetzt wirken muss.
Und dann kommt einem mit einmal dieser doofe Gedanke: Was kommt den jetzt? Irgendwas muss doch passieren! Es läuft einfach zu gut. Die da oben heckt doch bestimmt irgendwas aus. Irgendwas ganz fieses, dass einem im schönsten Augenblick und natürlich völlig unvorbereitet treffen soll.
Was soll man also tun? Den naiven Optimisten spielen, einfach an das Gute in der Welt glauben und hoffen, oder gar wissen, dass alles für immer so rosarot bleibt? Oder den lebensscheuen Pessimisten, und die wunderbare Zeit mit Furcht vor der Zukunft vergeuden und glaube, oder gar wissen, dass alles gaaaaanz schrecklich enden wird?
Ich hab mich noch nicht entschieden.
Filed under 1 + 1 = 3, Me, Myself and I | Comments (3)Schwangerschaftstest
Sie kommt freudestrahlend nach Hause: Hallo Schatz. Ich habe heute einen Schwangerschaftstest gemacht.Er kuckt nur kurz vom Computer hoch: Und? Waren die Fragen schwer?
Männer können so unsensibel sein :-) Filed under 1 + 1 = 3, Me, Myself and I | Kommentare sind deaktiviert
Dickes Gehalt
Ganz überrascht war ich. Ein bisschen geschockt sogar. Wie kam ich denn dazu? Warum fiel mein letztes Gehalt bei meiner Ex-Firma so reichlich aus? Sollten sie auf meine letzten Tage doch noch spendabel geworden sein und einen kleinen Bonus haben springen lassen?
Noch erstaunlicher war das etwas zu groß dimensionierte Gehalt in Anbetracht der Tatsache, dass sie mir eigentlich ein kleines Vermögen abziehen wollten. Für Vorauszahlungen, die nach meiner Kündigung quasi umsonst gemacht und nun zurück verlangt wurden.
Naja, wie auch immer. Die Freude über das üppige Gehalt hielt nicht lange. Am nächsten Tag kam eine kurze Mail, dass das Steuerbüro einen kleinen Fehler gemacht hätte, und die Rückforderung seitens der Firma aus Versehen zu einer Gutschrift zu meinen Gunsten mutierte. Es täte ihnen leid, aber sie müssten die zuviel gezahlten Euro zurückfordern.
Naja. Da kann man wohl nichts dran ändern. Die Ereigniskarte “Bankirrtum zu Ihren Gunsten” gibts wohl nur bei Monopoly.
Filed under Men at work | Kommentare sind deaktiviertNo Comment!
Vorsicht ansteckend!
Via Frau Pia.
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