That’s what I call a blizzard

Dezember 16th, 2005

Schneesturm
Bahnhof Jena-West
heute gegen Abend

Es ist schon erstaunlich wie die Bahn das macht. Kaum fällt irgendwo in Deutschland eine Schneeflocke auf ein Gleis, haben einfach mal alle Züge mindestens 30 Minuten Verspätung.

Erst muss ich pünktlich zum Freitag um Feierabendzeit noch gaaaanz dringend was erledigt werden, so dass ich länger im Büro bleiben muss, dann ein kurzer Blick aufs Wetter-Widget "Sonne, 5 Grad", und fünf Minuten später muss ich mitten in einem Schneesturm ne halbe Stunde auf den verfickten Zug nach Hause warten. Klitschnass war ich und schweinekalt. Über so ein kleines Hilfsdach lacht ein richtiger Blizzard doch nur, da pfeift der locker drunter und drüber weg.

Aber nicht das irgendwer im Bahnhofsansagehäuschen auf die Idee gekommen wäre, die Verspätung des Zuges den Wartenden mitzuteilen, nein, sowas wird nicht mehr gemacht. Die ganzen 30 Minuten kein Mucks aus den Lautsprechern und dann als der Zug einfährt, wird fröhlich durchgesagt, dass er jetzt tatsächlich kommt. Ohne auch nur mit einer Silbe die Verspätung zu erwähnen.

Das ist wahrscheinlich eine neue Direktive ausm Hauptquartier. Wenn wir die Verspätung nicht ansagen, ist sie auch nicht passiert. Und schon sind alle Züge wieder pünktlich.

Große Dinge werfen ihre Schatten voraus

Dezember 13th, 2005

Große Dinge stehen an. Es wird sich etwas tun. Nichts wird noch so sein, wie es einmal war. Alles wird anders. Eine riesen Herausforderung, doch auch die wird, wie schon so vieles Andere vorher, bravourös gemeistert. Aber ein letztes kleines Zittern, ganz tief in einem, bleibt immer.

Noch ist nichts in trockenen Tüchern. Aber man kann es schon förmlich riechen, dass da was kommt. Was Großes. Und mit ein bisschen Glück geht alles gut.

Filed under: Mehr Kryptik, bitte! 

Gruselweihnachten

Dezember 12th, 2005

Nightmare before christmas

Zufällig irgendwo aufgeschnappt und gefreut: Montag abend kommt "Nightmare before Christmas" auf Arte. Lange nicht gesehen, also angekuckt und kurzweilige anderthalb Stunden ohne Werbeunterbrechung verbracht.

In bester Tim-Burton-Manier wird man in eine wunderbar skurille Stop-Motion-Welt hineingezogen, die mit so vielen kleinen, aber liebevollen Details bestückt ist, dass man seinen Augen kaum traut.

Erzählt wird die Geschichte zweier Städte Halloweentown und Christmastown. Die eine gruselig, dunkel und kürbisbepflastert, die andere schneeweiss, vorweihnachtlich und lichterbeschmückt.

Jack Skellington ist der gefeierte Held in Halloweentown. Er ist der Meister des Erschreckens und sorgt dafür, dass sich die gruseligen Bewohner der Stadt 365 Tage im Jahr auf den einen Abend vorbereiten und sich schaurige Gags und gespenstige Überraschungen ausdenken. Doch jeden einzelnen Tag mit Halloween zu verbringen wird Jack irgendwann zu eintönig und als er dann zufällig in die fröhliche und bunt geschmückte Weihnachtsstadt gerät, ist er ganz aus dem Häuschen.

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W wie Wichteln

Dezember 12th, 2005

Wichteln.de

Weihnachtszeit, Wichtelzeit. Kaum ist’s kalt und ungemütlich da draußen, flattert auch schon eine Einladung zum Wichteln in den digitalen Briefkasten. Vom Oberwichtel persönlich.

Und wer jetzt glaubt der Oberwicht hat sich jetzt die Mühe gemacht und kleine Zettelchen mit Namen beschrieben und diese dann geheim aus einem Topf ziehen lassen, der sieht sich getäuscht und kennt den Überwicht nicht. Heutezutage geht sowas alles übern Computer. Der Wichtelmanager war sein kleines Helferlein. Das ist dann eWichteln sozusagen. Wahrscheinlich werden da die Wahrscheinlichkeiten der Loszuteilung aufgrund von Quanten ermittelt, damit auch ja nix schiefgeht.

Naja ich bin mal gespannt, ob dann am Stichtag jeder ein Geschenk bekommt, oder ob sich der Hyperwicht ganz gewaltig verhauen hat. Ich geht jetzt erstmal ein Geschenk für piiieeep besorgen.

Huch was ist den hier los? Darf man hier nicht piiiieeep sagen? pieppiep*piep*piep* … WTF? Dann buchstabier ich es halt: %$§*?& [connection closed abruptly] 

How it should have ended

Dezember 9th, 2005

How it should have ended

 Hehe, das ist lustig. Alternative Enden zu bekannten Filmen: How it should have ended . Darunter Klassiker wie Matrix, Star Wars, Braveheart und Saving Private Ryan. Durchaus gut gemacht und recht kreativ.

Prädikat: Daumen hoch. 

Kidnapping auf Französisch

Dezember 7th, 2005

Stadt der verlorenen Kinder

Heute hat der Kollege (und fleißige Kommentator) vom fswerk eine seiner Lieblings-DVDs an die Wand geworfen: Die Stadt der verlorenen Kinder.

Der Film ist vom französischen Regisseur Jean-Pierre Jeunet, der auch schon für Filme wie Delikatessen, Die Fabelhafte Welt der Amelie und Mathilde – Eine große Liebe verantwortlich war. Da die Stadt der verlorenen Kinder schon etwas betagt ist, kann der Film als Vorreiter für die beiden letzteren gesehen werden. Über Delikatessen kann ich leider nichts sagen, da ich ihn, zu meiner Schande, noch nicht gesehen habe. Aber es hält sich das Gerücht, dass genau dieser eine der nächsten Lieblings-DVDs werden könnte.

Erzählt wird die Geschichte von eines verrückten Wissenschafters namens Krank, der kleine Kinder aus der Stadt entführt um deren Träume zu stehlen, da er selbst nicht träumen kann. Dummerweise haben die Kleinen in seiner Gegenwart so viel Angst, dass sie nur noch Alpträume haben. Erst als er einen kleinen, vollkommen furchtlosen, Jungen (Dendre) entführen lässt, könnte sein Vorhaben gelingen.

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Vergänglich Kunst

Dezember 6th, 2005

street art
Straßenmalerei

Na, das ist doch mal was Schickes (blättern nicht vergessen). Ganze große Kunst, wie ich meine.

Das Traurige daran ist allerdings, dass die Künstler an ihren Werken wahrscheinlich tagelang gearbeitet haben und dann  mit ein paar Dollar nach hause gegangen sind. Oder kann man auf diese Weise seinen Lebensunterhalt bestreiten? Ich bezweifele das irgendwie.

BTW: Auf  boreme.com gibt’s noch mehr interessante Dinge zu finden. Meist recht lustig.

Es weihnachtet …

Dezember 5th, 2005

Mistelstrauch
copyright Photo by fiorellino

Kalt wars. Aber auch sehr lustig. Zu acht den Erfurter Weihnachtsmarkt gestürmt.

Ergbnisse vom ersten (und sicherlich nicht letzten) Weihnachtsmarktbesuch der Saison:

  • Einen hochromantischen Mistelstrauch, der jetzt hoch über unserer Wohnzimmertür baummelt. Wahrscheinlich hätten wir gleich noch Lippenbalsam kaufen sollen.
  • Drei Glühwein. Bedingt dadurch eine unglaubliche Trefferquote beim anschliessenden Terroristenjagen (dann später, zu hause, am Rechner). Die Flasche Cola, die gegensteuern sollte, verschaffte mir nur eine nahezu schlaflose Nacht.
  • Eine Tüte schokoglasierte Früchte. Die ist allerdings schon jetzt nur noch halb voll … Danke Schatzi ;-)
  • Nen kalten Arsch. 

Ich werf meine Lieblings-DVD an die Wand

Dezember 1st, 2005

Pulp Fiction

Neues aus der Reihe Ich werf meine Lieblings-DVD an die Wand :

Pulp Fiction. Was soll man über Tarantinos Meisterwerk noch sagen?

Es ist der Cahuna-Burger unter all dem Fast-Food, der 5-Dollar-Shake unter den Milchgetränken, die Esmeralda Villa Lobos unter den Taxifahrern, der "Dead Nigger Storage" unter den Garagen, der "Quarter pounder with cheese" neben dem "Le Big Mac" und nicht zu letzt die "Bad Motherfucker Wallet" unter all den Portemonnaies.

Weitere Vorschläge? 

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