Angelaufenes Fenster
Wie die kleinen Kinder
Oli und Tina haben zum fröhlichen Nachtrodeln eingeladen. In ihrem kleinen Dorf soll es wohl einen prima Rodelhang geben, wir würden ein kleines Feuerchen machen, leckeren Glühwein verteilen und auf allen erdenklichen Sportgeräten den Hang runter rutschen. Klang nach ner Menge Spaß.
Und so kam es dann auch. Einen Schlitten mit Feuerholz geladen und den Rodelberg hochgezogen, dabei schätzungsweise zehn Mal unterwegs die gesamte Ladung verloren und wieder aufgebaut. Aber letzendlich oben angekommen und mit etwas Mühe ein richtig tolles Schneefeuer zum Brennen gebracht.
Dann würden die Alkoholika verabreicht und es wurde Zeit für die sportlichen Auseinandersetzungen. Snowslider gegen klassischen Schlitten. Kinderluftmatratze gegen Aldi-Plastetüte. Einsitzer und Doppelsitzer. Und die beiden Gastgeber hatten nicht zu viel versprochen. Der Rodelhang war Klasse. Auf dem Luftmatratzengeschoss hätte man Michael Schumachers Ferrari Konkurrenz machen können.
Alpinsport in Thüringen
Die Sache mit dem viel zu viel Schnee hat auch was Gutes:
Da wir grad alle frei haben, sind wir heute kurz entschlossen in die Berge gefahren um einen Tag Snowboardspaß zu geniesen. Aber was heißt schon "Berge"? Im gesamten Thüringer Wald gibt es drei Alpin Pisten, zumindest nennen die sich so. Aber von "Alpin" ist da nicht viel zu sehen.
Wir waren in Oberhof. Die Piste dort ist ungefähr 900m lang, was bei langsamer Talfahrt ungefähr zwei Minuten Spaß bringt. Gefolgt von 15 Minuten Anstehen am Lift, was regelmäßig Frust aufkommen lies. Dieses befriedigende Gefühl, was man normaler Weise bei Snowboarden bekommt, wollte sich einfach nicht einstellen.
Naja, die Bedingungen waren aber recht gut und für einen Tag mal so zwischendurch war das schon ganz nett.
Auf jeden Fall hat das die Lust auf die österreichischen oder französischen Alpen um ein vielfachen gesteigert. Aber der Februar ist ja nicht mehr lange hin.
Filed under Elf Freunde sollt ihr sein!, My 2 Cents, Über Stock und Stein | Kommentare sind deaktiviertMerry Christmas!
Dann will ich mal noch schnell meine Weihnachtsgrüße loswerden, bevor der ganze Stress hier los geht.
Ich wünsche allen meinen Lesern ein fröhliches und besinnliches Weihnachstsfest im Kreise ihrer Lieben.
Lasst den Weihnachtsgeist in euer Herz und schenkt Liebe wo es nur geht.
Verschenkt kleine Aufmerksamkeiten die von Herzen kommen, keinen teueren Schnulli.
Lasst euch reichlich beschenken! Freut euch über jedes Geschenk, den irgendwer hat sich viel Mühe beim Aussuchen und Einpacken gemacht.
Habt Spaß am Fest und geniest die arbeitsfreie Zeit und die Nähe eurer Angehörgen.
Ich werde mich jetzt auch zu meinen Lieben gesellen und hoffentlich einen schönen Abend, mit vielen Geschenken, verbringen. Fröhliche Weihnachten ihr da draussen!
Filed under Schubladendenken, nein danke. | Kommentare sind deaktiviertAls ob sie das mit Absicht machen
Kaum habe ich den Schluß gefasst, meinen Job zu kündigen, fangen die hier an mich zu ärgern. Und zwar ganz hinterhältig und gemein. Aber nicht etwa mit schöden Mobbing, wie man vielleicht meinen möchte. Nein! Auf eine viel effektivere Art und Weise.
Aus meinem drei Leute umfassenden Team muss jetzt einer der Consultants für schätzungsweise fünf Monate nach Neuseeland. Ein bisschen unsere autralischen Partner unterstützen und sonst das schöne Land geniesen. Die Chancen hätten echt nicht schlecht gestanden, dass ich der Glückliche hätte sein können.
Das machen die nur um mich zu ärgern. Mit voller Absicht. Könnt ich wetten!
Damn it!
Filed under Men at work | Comments (2)Aus und Vorbei
So, es wird Zeit die ersten aufgeworfenen Fragen zu beantworten, damit ich nicht länger gelöchert werde. Aber Einige haben es ja schon vermutet.
Nach fast drei Jahren ist es vorbei. Wir werden uns trennen. In beiderseitigem Einverständnis, wie man so schon sagt. Wir haben viel Spaß miteinander gehabt. Aber auch viel Stress. Zum Schluss hatten wir einfach zu unterschiedliche Vorstellungen und Ziele.
Es wird sicherlich Momente geben, wo ich die gute, alte Zeit vermissen und wehmütig zurück denken werde. Aber hey, ich bin jung und kann noch neue Dinge probieren. Ich bin jetzt schon ganz aufgeregt, wenn ich daran denke, was da jetzt alles kommen kann.
Ich habe also heute bei meiner zukünftigen Ex-Firma gekündigt.
Filed under Me, Myself and I, Men at work | Comments (6)Auf Guybrushs Spuren
Ich wurde gerade auf ein witziges kleinen Internetspielchen aufmerksam gemacht. Samorost. Den ersten Teil gabs wohl schon ne ganze Weile, jetzt ist Teil 2 des kleinen Weltraumabendteuers erschienen.
Bei Samorost handelt es sich um eine Art Point-and-Click-Adventure. Ein bisschen einfacher als die bekannten kaufbaren Spiele, aber sehr liebevoll gestaltet. Es macht richtig Spaß den kleinen Mann mit der Schlafmütze durch skurile Level zu manövrieren und die gestellten Rätsel zu lösen.
Ich hab beide Teile durchgespielt. Allerdings nicht ohne Hilfe des Kollegen, der das Spielchen empfohlen hat.
Aber Vorsicht: Einmal angefangen, kann es gut sein, dass man ne halbe Stunde wertvolle Zeit verschwendet :-)
Filed under In den Weiten des Netzes, Spiel mit mir | Kommentare sind deaktiviertWeihnachtsbaumkauf
Wenn der Meik und seine Holde einen Weihnachtsbaum kaufen wollen, geht das bei denen zu, wie bei uns der IKEA-Einkauf. Ohne Situationen die auf einer nach oben offenen Streitigkeitsskala kurz vor ordentlicher Familienkrach liegen, geht das einfach nicht.
Aber zurück zum Weihnachtsbaum: Wir haben noch keinen. Bis her keine Zeit. Und ich will die Frau des Hauses auch nicht allein los schicken, denn sonst kriegen wir einen Weihnachtsbaum wie auf dem Foto. Ihr Kommentar wäre dann sowas wie: "Aber der tat mir so leid. Den wollte einfach niemand haben."
Na mal schauen, vielleicht kriegen wir ja doch noch nen Schönen. Einen der den Namen Weihnachtsbaum auch verdient hat.
Filed under Me, Myself and I, My 2 Cents | Comments (2)Neulich im Chat
The problem with America is stupidity. I’m not saying there should be a capital punishment for stupidity, but why don’t we just take the safety labels off of everything and let the problem solve itself?Mehr davon gibt’s auf www.bash.org . Filed under In den Weiten des Netzes | Kommentare sind deaktiviert
Ich bin ne fette Kuh
Aus heiterem Himmel höre ich SIE noch sagen: "Probier doch vorher nochmal deinen schwarzen Anzug an." Auf meine offensichtlich aufgesetzte Empörung ging Sie dann auch gar nicht weiter ein.
Wenig später sieht man mich dann meinen einzigen, vor etlichen Jahren gekauften, schwarzen Anzug rauskramen und bei dessen Anprobe:
Mit dem Rücken auf dem Bett liegend, die Hüften in die Luft gestreckt und die Hose noch irgendwo, wo sie nicht hingehört. Und die verdamte Hose denkt nicht mal daran sich dorthin zerren zu lassen, wo ich sie gern hin hätte. (Siehe Symbolfoto)
Als dann endlich die Hose dort sass, wo sie sitzen soll, fuhr ein trotziges "Na siehste!" aus mir. Aber ich hatte noch eine Sache vergessen: die Hose musste auch noch geschlossen werden. Als ich dann so an mir runter kuckte (etwas vorgebeugt, um am Bauch vorbei schauen zu können) und ich den Abstand von Hosenverschlussknopf und zugehörigem Knopfloch sah, musste ich laut lachen.
Ich geh morgen einen neuen Anzug kaufen.
Filed under Me, Myself and I | Comments (12)