So weit ist es nun schon …

November 28th, 2005

Bahnsteig
copyright Photo by Jen Jams

Wir sitzen beide am Bahnhof und warten auf den Zug, um auf Arbeit fahren zu können, und das obwohl sie eigentlich immer mit dem Auto fährt. Ich sitze also auf so einer Bank am Bahnsteig, sie schläft auf meinem Schoß. Es ist schön warm, fast frühlingshaft, und das obwohl es November ist. Dann fährt ein Zug ein. Offenbar nahezu geräuchlos, denn sie wacht davon nicht auf, und dass obwohl sie sonst beim kleinsten Piep aufschreckt.

Ich glaube, dass das mein Zug ist, wecke sie nicht, lasse sie schlafend zurück und steige ein. Drinnen merke ich, dass erstens mein Rucksack noch neben ihr steht und dass ich zweitens im völlig falschen Zug bin. Außerdem beginne ich zu glauben, dass ich sie besser hätte wecken sollen. Wie soll sie sonst ihren Zug erreichen? In dem Moment fährt der Zug natürlich los und ich kann nur noch erfolglos an die Scheiben hämmern.

Ich lass mich auf einen Sitz fallen und denke: "Was für ne blöde Situation. Das muss ich unbedingt bloggen. Was könnte man denn da schreiben …?"

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So schlimm wars gar nicht …

November 25th, 2005

IKEA Liane
Liane

Neuer Rekord! Wir waren nach zwei Stunden schon am Hotdog-Stand. Ohne Schreikrämpfe und Wutanfälle.

Na gut, aber nach den obligatorischen zwischenzeitlichen Stimmungsschwankungen (ich genervt, weil sie ewig rum kuckt und dann doch nix kauft, sie ist dann noch genervter, weil ich genervt bin) haben wir dann recht zufrieden und in trauter Harmonie den Einkaufswagen mit ein bisschen Schnickschnack und ner neue Esstischlampe an der Kasse vorbei und aus dem Schwedenparadies geschoben.

Billy, Hopen und Pelto haben jetzt ne neue Schwester: Liane.

Seltsam intim

November 25th, 2005

Paula

Gestern abend waren wir beim PaulaKonzert im Continue reading »

Strafversetzt

November 23rd, 2005

dunkles Büro
copyright Photo by
Heath O’Campo

Da sitz ich nun hier. Allein im Konferenzraum (or "Konfi", how se business people say). Kein Kollege weit und breit. Nur ab und zu läuft draußen mal einer vorbei, steckt seinen Kopf zur Tür herein und fragt, was ich hier mache.

Nun ja, ich bin geflüchtet. In unseren Büros hat sich vor einigen Wochen mal eine Deckenbeleuchtung verselbstständigt und ist dann munter nur noch an einer Seite befestigt als kleines Damoklesschwert durch den Raum gependelt. Da dies kein besonders arbeitnehmerfreundlicher Zustand ist, wenn man sich ständig vor Großwildfallen, die selbst John Rambo persönlich neidisch werden lassen würden, in Acht nehmen muss, ist eine Firma beauftragt worden unsere Büros auf Sicherheitsmängel zu überprüfen.

Tja und anstatt einfach mal die Schrauben festzuziehen,werden jetzt Fangnetze, Sicherheitsleinen, Überwachungskameras und Seismografen über meinem Schreibtisch angebracht. Da ich mich aber nicht vollkommen mit herabrieselnden Bohrstaub bedecken lassen wollte und es für ein freundliches "Na dann mach ich Schluss für heute" noch reichlich früh ist, hab ich mir einen herumstehenden Laptop geschnappt und mich verdrückt.

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Da ist was Wahres dran …

November 22nd, 2005

"Sometimes I think war is God’s way of teaching us geography." —Paul Rodriguez, Comedian

Strategischer Urlaub

November 21st, 2005

Hängematte
copyright Photo by Katherine

Endlich mal wieder einen Tag frei. Diesen Freitag!

Strategisch günstig plaziert hab ich ihn auch. Nicht nur dass ich den Urlaub praktischerweise auf einen Arbeitstag gelegt habe. Nein! Außerdem:

  • kommt man freitags vor lauter Wochenabschlußmeetings eh nicht zum arbeiten.
  • ist am abend vorher das Konzert, auf das ich mich schon seit zwei Monaten freue. Karten hab ich zwar noch keine, aber das schmälert meine Vorfreude kein bisschen.
  • wird ab Freitag in Erfurt der gesamte Zugverkehr von der alten Bahnhofshälfte auf die andere, neu gebaute Bahnhofshälfte umgeschwenkt. Das heißt Schienenersatzverkehr, mit schwitzenden, weil zu dick angezogenen Pendlern vollgestopfte Busse, Fahrzeitverdreifachung und was weiss ich noch
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Kanutour mal anders

November 20th, 2005

Niagara
Spiel des Jahres 2005

Beim Michi haben wir es vor ein paar Wochen schon mal kurz angespielt und es wusste zu überzeugen. Das Spiel des Jahres 2005: Niagara. Als hoffnungsloser Brettspielfanatiker hab ich es mit zwei Tage später selbst gekauft und gestern Abend haben wir’s das erste Mal vor versammelter Mannschaft so richtig gespielt.

Beim Kaufen von Spielen kann man eigentlich nichts falschmachen, wenn man sich ein Spiel des Jahres kauft. Da bin ich bisher noch nie großartig enttäuscht worden. Und auch diesmal war das nicht anders.

Man paddelt mit zwei Kanus einen Fluss hoch und runter lädt verschiedene Arten von Edelsteinen auf und bringt sie zurück zur Anlegestelle. Klingt simpel, ist es aber nicht. Der Fluss bewegt sich ständig und treibt alle Kanus unaufhörlich in Richtung Wasserfall, an dem man sowohl Kanu als auch geladene Edelsteine tatsächlich in den Abgrund fallen sieht. Und dann sind da noch die lästigen Mitspieler, die durch Beschwören des Wettergottes Wind aufkommen lassen und die Fließgeschwindigkeit des Flusses erhöhen oder einem in noch niederträchtiger Art und Weise Edelsteine aus dem Kanu klauen.


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Neumodischer Musik-Schnickschnack

November 14th, 2005

itunes
Musik Download

Woran merkt man, dass man älter wird? Ganz einfach. Man macht nicht mehr (sofort) jeden Hype mit.

Ich habe keinen iPod! Und ich habe noch nie mit iTunes Musik gekauft. Bis jetzt! Nicht dass ich zu viel Geld hätte und mir einen iPod gekauft hätte, nein ich hab mir per iTunes ein Album direkt aus dem Internet gekauft. Wollte ich halt mal probieren.

Die Fakten: Paula – Ruhig Blut. Kostenpunkt 9,99 €. Bei Amazon gibts das Album (also die klassische CD) für 13,97 € plus Versandkosten. Das hat man also auf den ersten Blick mindestens vier Euronen gespart. Der Download war binnen weniger Minuten fertig. Den ersten Titel des Album konnte man sich schon nach wenigen Sekunden anhören.


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Amaturenbrett für Windows

November 13th, 2005

Konfabulator
Aktuelles Wetter

Ich wollte ja schon immer mal mit nem Mac rumspielen und zwar nur weil mir das Interface so gut gefällt. Vor allem das neue Dashboard hatte es mir angetan. Leider hatte ich bis heute noch nie die Gelegenheit einen solchen Mac mal ausgiebig zu testen.

Nun aber hat sich etwas ergeben, dass meine Mac-Geilheit etwas absenken könnte: Eine Software, die ziemlich genau dieses Mac-Dashboard auf Windows PCs bringt. Mit all dem Schnickschnack und dem ultra-schicken Look-And-Feel. Konfabulator heisst das gute Stück und ist offenbar alles andere als neu. Für den Mac gibts das wohl schon eine halbe Ewigkeit und selbst für Windows schon ne ganze Weile. Nur ist es mir noch nie über den Weg gelaufen. Mein Liebling(sschwager) musste mich erst draufhinweisen.

Aber das Ding ist echt der Wahnsinn. Man kann abertausende sogenannter Widgets (Miniapplikation, die in kleinen Fenstern irgendetwas darstellen) runterladen und sich auf seinem Desktop pappen. Da gibt es Fensterchen, die einem Werte zur CPU-Auslastung, die neuesten Tickermeldungen, den Upload/Download-Durchsatz, das aktuelle Wetter und vieles mehr anzeigen.


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5, 4, 3, 2, 1 … ähhh meins!

November 11th, 2005

5 Erste Male

  • Erster Kuss: mit schätzungweise 10, aufm Schulhof, unter Gewaltandrohung

  • Erste/r beste/r Freund/in: Ich hab doch keine Freunde

  • Erstes Auto: Ähhh, ich hab auch keine Auto

  • Erster Job: Stichprobeninventur im Baumarkt

  • Erster Kinofilm: könnte E.T. gewesen sein, in der Sporthalle unserer Schule

4 Letzte Male

  • Letzter Drink: Caipi oder Cuba, weiss nicht mehr

  • Letzter Kuss: heute morgen, ich noch schläfrig im Bett, sie am gehen

  • Letzte Rasur: kinn-graul Anfang der Woche

  • Letzte besuchte Webseite: Bettgeflüster

3 Orte an denen ich heute war

  • Im Bett

  • Unter der Dusch

  • Im Zug

2 Entscheidungen

  • Aufstehen oder Liegenbleiben: Nach langem zögern, Aufstehen

  • Kalt oder warm duschen: heute doch lieber warm

1 Sache, die ich noch unbedingt machen möchte

  • Eine?

  • Kurzfristig: Ihr heute noch sagen, dass ich sie liebe!

  • Langfristig: Ihr jeden Tag sagen, dass ich sie liebe!

Via Bettgeflüster.