Endeckt

Photo by Robbie SprouleHeute auf Arbeit ist es das erste Mal passiert. Mein Weblog wurde von einigen Mitarbeitern entdeckt.
Zum Glück hab ich mich ja (bis jetzt) mit Kommentaren zu Firmeninterna zurückgehalten. Sowas kann ja schlimme Folgen haben, wie in der Bloggerwelt ja hinlänglich bekannt sein dürfte. Fiel mir aber bisher auch nicht sonderlich schwer, da bei uns eigentlich nur recht vernünftige Menschen rumlaufen. Die machen einem das Lästern schon ziemlich schwer. :-)
Die Beiden, die das Weblog entdeckt haben, waren zufälliger Weise auch noch Webdesigner. So wurde mein virtuelles Zuhause natürlich gründlich unter die Lupe genommen. Vor allem aus technischer Sicht. Entweder wollten sie höfflich sein, oder sie waren tatsächlich überrascht, wie ein Programmierheini ein halbwegs vernünftiges Design hinbekommen kann. Auf jeden Fall bin ich bei ihren Urteil recht gut weggekommen.
Puhhh.
Filed under Blog the World, Men at work | Comments (2)Sommerloch

Photo by c cunninghamGanz früh morgens auf dem Weg zum Bahnhof sind die Autokolonen, durch die ich mich hindurch schlängeln muss, nur noch halb so lang. Später sitzt man fast allein im Zug und könnte locker drei, vier Exemplare von den ausliegenden tagesaktuellen Druckerzeugnissen beanspuchen, niemanden würde es stören, weil ja auch alle anderen drei, vier Exemplare von den ausliegenden tagesaktuellen Druckerzeugnissen beanspruchen könnte. Auch auf dem Weg vom (anderen) Bahnhof zum Büro, muss man sich nicht in die stadteinwärts trottende Kolone, die hin und wieder aus einer düsteren Zukunftsvision entlehnt zu sein scheint, einreihen. Die paar Hanseln verlieren sich fast.
In der Firma ist am frühen Morgen auch noch gar nichts los. Alles dunkel. Kein Geplapper auf den Gängen. Das wird sich auch kaum ändern. Jeder zweite Schreibtisch wird heute sicherlich unbesetzt bleiben.
Alle sind im Urlaub! Nur ich muss hier meinen Job tun. Und dabei soll es heut so sommerlich heiß werden. Ach manno …
Naja, weniger Leute am Arbeiten, heisst auch, dass weniger Leute rumstressen, weil irgendwas noch ganz, ganz dringend gemacht werden muss. Ist ja auch schon mal was.
Filed under Men at work, My 2 Cents | Kommentare sind deaktiviertBuchstabieren mit Flickr
Ein gewisser Herr Kastner hat eine kleine, aber witzige Sache zusammen gehackt. Er benutzt Flickrs OneLetter Pool um aus eingegebenen Wörtern Bildcollagen zusammen zu stellen.
Selber ausprobieren: Spell with Flickr
Ohne Werbung geht es nicht
Um zwei Dinge zu erreichen, nämlich einerseits mehr Besucher auf diese Seite zu ziehen und andererseits jungen Talenten die Möglichkeit zu geben, ihren Sport ohne finanzielle Sorgen ausüben zu können, haben wir uns bei AlphaOne.de entschlossen zwei wichtige Schritte in die Zukunft zu tun.
Ein Team von stetig aufstrebenden, jungen Rennfahrern suchte eine Zeit lang nach einem Geldgeber, der erstens genauso rennsportbegeistert ist wie sie und zweitens das nötige Kleingeld hatte, um diesen Rennstall für die kommende Saison auszustatten. Gestern abend wurden die Verträge unterschrieben und ich als Vertreter von AlphaOne.de darf verkünden, dass wir ab sofort Hauptsponsor dieses kleinen aber feinen dreiköpfigen Rennteams sein werden.
Um unser Rennsportengament auf noch breitere Füsse zu stellen, haben wir außerdem verschiedene Werbetafeln auf einer Rennstrecken für die gesamte Saison gemietet. Bei der heutigen Präsentation des neuen Teams konnten so werbewirksame Bilder geschossen werden.
Vielleicht werden wir hier in Zukunft ein paar Meldungen abdrucken, die die Erfolge der drei jungen Rennfahrer dokumentieren.
Filed under Schubladendenken, nein danke. | Comments (3)Versöhnlicher Abschluss
So, das wars dann. Die diesjärige Tour ist Geschichte. Und Lance Armstrong auch. Zum siebten Mal in Folge hat er das Maillot Jaune nach Paris getragen. Auch dieses Jahr wieder sehr souverän. Seine Konkurrenten konnten zwar teilweise mit ihm mithalten, ihn dann aber doch nicht wirklich in Gefahr bringen. Damit hat er sich wohl unwiderruflich zur Legende der Tour gemacht. Ich glaube kaum, dass ich noch einmal jemanden erleben werde, der sieben Mal in Folge die Frankreichrundfahrt gewinnt. Auch seine Rede auf dem Podium zeigte wieder, was für großer Sportsmann er ist, wie sehr er seine langjährigen Kontrahenten, allen voran Jan Ullrich, schätzt und was ihm die Tour als Ganzes bedeutet hat.
Ulle kann letztendlich mit seiner Tour auch zufrieden sein. Er hat in der letzten Woche rausgeholt, was rauszuholen war. Beim Zeitfahren am Samstag hat er wiedermal gezeigt, was für ein Rennfahrer in ihm steckt und blieb ganz knapp hinter Armstrong und sicherte sich so Platz 3 im Gesamtklassement. Dritter Platz, hinter einer Tourlegende und seinem wahrscheinlichsten Nachfolger. Wer meint, dass Ulle über ne schlechte Platzierung viel zu glücklich ist, hat keine Ahnung. Auf dem Podium der Tour zu stehen, schaffen nur die wenigsten. Und Herr Ullrich hat das mittlerweile zum siebten Mal geschafft. RESPEKT!
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Samstagmorgencafe

Photo by Ng Siu TungEs ist einfach unglaublich entspannend. Sich an einem Samstag Morgen mit seiner Liebsten in ein Café setzen. All die Hektik vor der Tür lassen. Sich einen Turkey-Bagel schmecken lassen. Und eine heiße Schokolade. Die Sonne wärmt auch zur frühen Morgenstunde schon. Die Leute lassen sich wunderbar durch die Scheibe beobachten. Da laufen aber auch Gestalten rum. Einfach nur da sitzen. Hin und wieder an der Tasse nippen. Ein paar geistreiche Gedanken austauschen. Aber nicht zu viele. In solchen Momenten könnte man prima eine Zigarette rauchen, wenn man Raucher wäre. Und dann den Rauch so cool nach oben blasen. Wie im Film.
Irgendwie fühlt sich das gut an. Ein bisschen zu lifestylemäßig, aber trotzdem gut. Sowas könnte ich auch prima in der Woche haben. Nochmal ein paar ruhige Minuten, bevor man sich in die Arbeit stürzt. Klar macht man das dann doch nicht. Würde viel zu viel Zeit kosten. Und viel zu teuer wäre das noch dazu. Aber die Idee gefällt mir. Ein Bild wie aus nem Yuppie-Prospekt.
Aber ein Samstag Morgen lässt sich so ganz gut aushalten.
Filed under Me, Myself and I | Kommentare sind deaktiviertSo gut wie vorbei
Die Tour ist schon beinahe Geschichte. Daran, dass Lance Armstong seinen siebten Gesamtsieg bei der Großen Schleife einfährt zweifelen schon seit Tagen niemand mehr. Nur noch das Podium und das Grüne Trikot scheint umkämpft.
Jaja, das Podium. Klar hat sich der Ulle vor der Tour deutlich mehr ausgerechnet, als im abschliessenden Zeitfahren gegen einen bisher eher unbekannten Radfahrer ums Podium zu kämpfen. Aber hey, sinnloses Ullrich-Bashing ist völlig fehl am Platz. Er hat gezeigt, dass er weit vorne mitfahren kann, dass er ein unglaublich starkes Team hat und dass er auch mal angreifen kann. Nur zwei Leuten konnte er dieses Jahr nicht paroli bieten, Herrn Armstrong und Herrn Basso, die zu jeder Zeit die Tour kontrolliert haben.
Inwieweit nun die beiden Stürze für die zwischenzeitlichen Formschwächen des Deutschen verantwortlich gemacht werden können ist reine Spekulation. Fakt ist, dass ein Großteil der Fahrer nach einem solchen Sturz durch die Heckscheibe eines Teamfahrzeugs, gar nicht erst angetreten wären. Fakt ist auch, das Ullrich beim Zeitfahren am Tag nach dem Sturz nicht seine volle Leistung hat abrufen können. Ob er hingegen ohne Sturz mit Armstrong hätte mithalten können, ist dagegen eher fraglich. Naja, beim morgigen Zeitfahren kann er zeigen, dass er mehr drauf hat und sich auf Podium kämpfen.
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Back Online …

Photo by ken yeeAufmerksame Leser werden es gemerkt haben, mein Weblog war in den vergangenen Tagen nur mit einer gehörigen Portion Glück zu erreichen und wenn dann auch nicht nicht besonders lange.
Aber Der Meik hat alles wieder hingebogen und unseren Server wieder zum Arbeiten überredet. Dankeschön!
Ich bitte nochmal vielmals um Entschuldigung für eventuelle Unannehmlichkeiten. Ab jetzt sollte wieder alles seinen gewohnten Gang gehen und ihr werdet mit mehr Posts überschüttet als der Weihnachtsmann in der Vorweihnachtszeit. Versprochen!
Filed under Blog the World, Nichts ohne Strom | Kommentare sind deaktiviertWie im Kindergarten …

Photo by Leandro BugniIch arbeite ja in einer Softwarefirma, die unter anderem eine Art Entwicklungsumgebung für unsere E-Commerce-Software anbietet, damit Drittanbieter diese Software um hilfreiche Extensions erweitern können. Weil unsere Partner mit solchen Erweiterungen auch für Umsatz des eigentlichen Produktes sorgen, liegt uns ihr Können sehr am Herzen. Deshalb bieten wir Interessenten Schulungen und Trainings an, damit die noch fitter werden und noch bessere Zusatzmodule für unsere Software bauen. So weit als Einleitung …
Nun hat sich diese Woche ein ganz spezieller Partner zum Training angemeldet. Er ist in der Firma allseits bekannt und hat sich schon in der Vergangenheit einen Namen gemacht, aus datenschutzrechtlichen Gründen will ich ihn mal Mr.Klugscheißer nennen.
Zum Beispiel damals, als er frisch mit unsere Software began zu arbeiten und gleich erstmal eine Mail an das Produkt-Management schrieb, in der die Grundschwächen des ganzen Konzeptes aufzeigte, kein gute Haar am System lies und mit den Zeilen schloss, dass wir ihm doch den Quellcode schicken sollten, er würde die Software gern grundlegend verbessern und uns dann freundlicher Weise auch die verbesserte Version zukommen lassen. Für Tage der heiteren Stimmung in der ganzen Firma sorgte diese Mail allemal.
Continue reading » Filed under Men at work | Kommentare sind deaktiviertDie Wildnis, sie greift mich an!
Dienstag ist Kinotag. Und letzte Woche lief ein Film an, auf den ich schon ne ganze Weile recht gespannt war. Was liegt da also näher als Karten zu bestellen und sich abends “Madagascar” anzusehen.
Gleich vorne weg: Schrecklich amüsant und zum Totlachen komisch. Madagascar ist von den Machern von Shrek und Shrek2 und den zukünftigen Machern von Shrek3 und Madagascar2 und ist auch ähnlich unterhaltsam (zumindest wie die ersten beiden :-)). Animationstechnisch wieder ganz hohes Niveau. Die liebevollen Animationen sollen absichtlich nicht hundertprozentig real wirken, dafür aber eher nach Kuscheltieren. Prima knuffige Knuddeloptik.
Zur Geschichte: Vier tierische Freunde im New Yorker Central Park Zoo. Alex der Löwe, Marty das Zebra, Gloria die Nilpferddame und Melman, die hypochondrische Giraffe. Allen vier geht es eigentlich sehr gut und sie werden von vorn bis hinten verwöhnt. Nur Marty träumt von einem Leben in der Wildnis. Nach einem misglückten Ausbruchversuch wird er, zusammen mit seinen Freunden, die ihn aufhalten wollten, auf ein Schiff nach Afrika gesetzt, um dort in einem Reservat ausgewildert zu werden.
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